Stereokonvertierung Manchmal kann es notwendig sein, nachträglich zwei- in dreidimensionale Bilder zu konvertieren, etwa bei den hier gezeigten 3D-Comics und Cartoons oder den spektakulären Aufnahmen des Hubble-Teleskops. Auch die stereoskopische Bearbeitung von Edward Hoppers »Nighthawks«, der ersten Stereokonvertierung eines Gemäldes überhaupt, sowie die kleine Vedute von Köln, der eine Postkarte zugrunde liegt, gehören in diese Kategorie. — Bei den drei folgenden Beispielen kamen unterschiedliche Methoden der Konvertierung zur Anwendung: Richard Wagner wurde aus einer Serie von Porträtaufnahmen gewonnen, die er 1877 während seines Aufenthalts in London anfertigen ließ; Siegfried Wagner basiert auf einem Graustufenbild als sog. depth map, wie sie auch zur Erzeugung von Stereogrammen verwendet wird; Hildegard Knef entstand aus einer Kombination mehrerer Techniken und einiger Handarbeit.
Alle diese Beispiele können — und sollen — bei genauerem Hinsehen ihre Herkunft nicht verleugnen. |